Rafting und Happy-Room

Nach einer durchzechten Nacht im „President Hotel“ hatte Florian große Mühe mich am nächsten Morgen um 8 Uhr aus meinem koma-ähnlichen Schlaf wach zu bekommen. Nach mehreren Stups- und Rüttelaktion von ihm, war ich sofort da, machte mich kurz frisch, pfiff mir ein Käse-Sandwich vom Guesthouse-Restaurant rein und der Trip zum White Water Rafting begann. Es ganz in Ordnung. Viel Action sieht anders aus. Der Trip auf dem Sia-Mriver ähnelte eher einem Ruderausflug auf dem Stadtwald-See in Krefeld. Mit dem Unterschied, dass dort keine Schwäne und Enten sonder unidentifizierbare Wasserviehcher und Schlangen unsere Wegbegleiter waren. Eine von diesen Wegbegleitern, eine Wasserschlange, schlängelte sich neben unserem Boot zurück ans Ufer. So versuchten wir alle, bei den spaßigen, schnellen Teilen der Strecken nicht aus dem Boot zu fallen.

Nach diesem Trip gönnte ich mir meine erste Thai-Oil-Massage. Da ich in meinem Leben zuvor noch nie in einem Massage-Salon war kam mir alles fremd vor. Ich zog mich bis auf die Unterhose aus und machte mir es auf einem Platz bequem, der mir vorher zugewiesen wurde. Bevor es los ging deutete eine kleine hübsche Masseuse auf eine Tür hinter mir. Ich verstand sie nicht was sie meinte und blieb einfach liegen. Nach einer Stunde totaler Entspannung blickte ich auf die Tür. Auf einem kleinen gelben Holzschild stand in blauer Schrift „Happy“, neben einer lachenden Sonne, geschrieben und darunter – „Occupied“. Ich verpasste leider zu fragen was „Happy“ bedeuten soll ;).

Es folgen weitere Eindrücke in Form von Bildern aus Chiang Mai:

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